Japanischer Yen rutscht gegenüber dem US-Dollar auf historisches Tief

Japanischer Yen rutscht gegenüber dem US-Dollar auf historisches Tief

Dieser Artikel wurde von mehreren verschiedenen Quellen verifiziert. Wir haben ihn durch den Einsatz von KI für jeden leicht lesbar gemacht.
15. August 2025 Read time 3 min

Japanischer Yen rutscht gegenüber dem US-Dollar auf historisches Tief

Der japanische Yen stürzte im asiatischen Handel am Montagmorgen gegenüber dem US-Dollar auf 160 ab und markierte damit den schwächsten Stand seit April 1990. Dieser Rückgang des Yen fällt mit der anhaltenden Stärke des US-Dollars und den verzögerten Erwartungen an Zinssenkungen der Federal Reserve zusammen. Die Bank of Japan beendete im März ihre Negativzinspolitik, was dazu führte, dass der Yen gegenüber dem Dollar um 150 oder schwächer gehandelt wurde.

Japan hält sich mit Stützung der Währung zurück

Trotz Warnungen der japanischen Behörden vor “exzessiven” Bewegungen des Yen gab es keine offiziellen Verlautbarungen über eine Stärkung der Währung. Marktbeobachter hatten vorhergesagt, dass die Behörden bei 155 eingreifen würden, aber der Yen rutschte letzte Woche über diese Marke. Die Abschwächung des Yen hat Besorgnis über seine Auswirkungen auf die japanische Wirtschaft ausgelöst, die stark von Exporten abhängig ist.

Die Rolle der Bank of Japan

Die Maßnahmen der Bank of Japan zielen in erster Linie auf die Verwaltung japanischer Staatsanleihen (JGBs) ab. Die Zinskurvenkontrolle (Yield Curve Control, YCC) ist nach wie vor weit verbreitet, auch wenn die Politik verworfen wurde. Das japanische Finanzministerium ist sich des Carry-Trades zwischen dem USD und dem JPY bewusst und könnte möglicherweise die Bank of Japan anweisen, bei Bedarf zu intervenieren. Die Wirksamkeit einer solchen Intervention ist jedoch ungewiss, da Dip-Käufer jeden Interventionsversuch ausnutzen könnten.

Zinslücke und Inflation

Die jüngste Abschwächung des Yen ist auch auf die breite Zinsdifferenz zwischen den USA und Japan zurückzuführen. Der bevorzugte Inflationsindikator der US-Notenbank, der PCE-Preisindex, zeigte für März eine höher als erwartete Inflation an. Dies hat die Erwartung verstärkt, dass die US-Notenbank die Zinssätze nicht überstürzen wird. Die Stärke des Dollars nach den PCE-Daten hat den Yen weiter belastet.

Gemischte Signale zur Geldpolitik

Die jüngste Sitzung der Bank of Japan bot gemischte Signale zur Geldpolitik. Während die Zentralbank ihren Inflationsausblick anhob, senkte sie auch ihre Erwartungen für das Wirtschaftswachstum. Dies hat Zweifel daran aufkommen lassen, inwieweit die Bank of Japan die Geldpolitik in diesem Jahr straffen kann. Darüber hinaus haben schwächer als erwartete Inflationsdaten aus Tokio die Prognose der Zentralbank für eine höhere Inflation in Frage gestellt.

USD/JPY übertrifft erwartete Interventionsniveaus

Das USD/JPY-Paar hat Niveaus überschritten, von denen angenommen wurde, dass sie eine staatliche Intervention am Devisenmarkt auslösen würden. Die Schwelle lag bei 155, aber die Regierung hat nichts unternommen, um den Yen zu stützen. Mündliche Warnungen japanischer Offizieller wurden nicht durch greifbare Maßnahmen ersetzt, was darauf hindeutet, dass die Ressourcen begrenzt sind, um die Schwäche des Yen vollständig zu stoppen.

Der japanische Yen hat sich gegenüber dem US-Dollar auf den niedrigsten Stand seit April 1990 abgeschwächt. Die anhaltende Stärke des US-Dollars und die verzögerten Erwartungen an Zinssenkungen der Federal Reserve haben zum Rückgang des Yen beigetragen. Trotz Warnungen der japanischen Behörden wurden keine offiziellen Maßnahmen ergriffen. Die breite Zinsdifferenz zwischen den USA und Japan hat den Yen ebenfalls unter Druck gesetzt. Die Auswirkungen einer möglichen Intervention der Bank of Japan auf den Devisenmarkt bleiben jedoch ungewiss.

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